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  • Ratgeber
  • Aktualisiert am 24.03.2020

Die besten, kostenlosen Alternativen zu Photoshop­


Diese Programme sind umfangreich, portabel & gratis

Nicht jeder will sich zur Nutzung eines kompetenten Bildbearbeitungsprogramms, wie Photoshop, zu einem Abo verpflichten -daher stelle ich dir in diesem Artikel mehrere erstklassige, kostenfreie Programme vor.

1. Photopea

Photopea ist noch recht unbekannt im breiten Spektrum der Bildbearbeitungsprogramme, dabei wird schon seit 2013 kontinuierlich an der Web-App gearbeitet. Hinter dem Projekt stehen keine großen Konzerne oder Unternehmen, sondern ein passionierter Entwickler, der während seines Studiums mit dem Projekt begann. 

Von der Benutzeroberfläche her ähnelt es stark dem großen Vorbild Photoshop, Photoshop-Veteranen werden sich daher direkt wie zu Hause fühlen. Aber auch der Funktionsumfang lässt kaum Wünsche offen, angefangen bei fundamentalen Zeichenwerkzeugen und Werkzeugen für die Retusche, bis hin zu modernen, non-destruktiven Ebenenfiltern und Ebenenkorrekturen, lässt sich alles finden.

Photopea ist kostenlos und kann von jedem und überall in einem Browser geöffnet werden, ohne, dass zusätzliche Downloads oder Anmeldungen nötig sind. Wer den Entwickler unterstützen will, der greift zur Premium-Version. Der Funktionsumfang innerhalb der Versionen ist allerdings identisch.

Vorteile

  • kann im Browser von jedem Gerät genutzt werden
  • die Software wird regelmäßig aktualisiert
  • der Funktionsumfang erweitert sich kontinuierlich
  • benutzerfreundliches UI
  • bietet .abr-Pinsel-Import und Export

Nachteile

  • Absturzgefahr des Browser bei sehr großen Dateien
  • Internetverbindung notwendig

2. GIMP

GIMP erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein wohlbekannter Klassiker in der Bildbearbeitung. Ursprünglich für Linux entwickelt, ist es heute für alle großen Betriebssysteme erhältlich.

Das seit 25 Jahren stetig weiterentwickelte GIMP, ist ein umfangreiches Programm geworden. Neben den Grundfunktionen für die Retusche und den Malwerkzeugen bietet es diverse Filter und Effekte für Kreative. Dank des offenen Source Codes finden sich viele ambitionierte Entwickler, die den Funktionsumfang über individuelle Plug-Ins oder Filter erweitern.

Die Navigation im Programm findet über Werkzeugleisten und verschiedene andockbare Dialoge statt. Hier findet sich auch der größte Kritikpunkt, denn ein mit Funktionen überhäuftes UI erschwert die Bedienbarkeit und macht es einsteigerunfreundlich. Bisher fehlen auch jegliche nicht-destruktive Ebenenfunktionen, die allerdings in kommenden Versionen nachgeliefert werden sollen.

Pros 

  • Open Source, unzählige Community-Erweiterungen und Plug-Ins
  • großer Funktionsumfang
  • viele Tutorials und Foren

Kontras 

  • unübersichtliche Benutzeroberfläche (UI)
  • kaum automatisierte oder KI-gestützte Funktionen
  • keine non-destruktiven Ebenenfunktionen

3. Pixlr E

Pixlr E heißt das aktuelle Online-Bildbearbeitungsprogramm aus dem Hause -Inmagine. Die responsive Oberfläche macht das Programm nicht nur für PC-Nutzer interessant, sondern auch für alle, die Bilder und Fotos auf dem Tablet oder Smartphone bearbeiten wollen.

Das Programm besticht sowohl durch seine zahlreichen Fotofilter, über die schnell, effektvolle Farb- und Stilanpassungen vorgenommen werden können, als auch durch die übersichtliche Benutzeroberfläche. Werkzeuge zur Retusche und Bildoptimierung funktionieren intuitiv. Außerdem besitzt das Programm eine Premium Funktion zur automatischen, KI-gestützten Freistellung von Fotos. Wie gut das Feature funktioniert erfährst du in unserem Test.

Vorteile

  • kann im Browser von vielen Geräten genutzt werden
  • benutzerfreundliches UI
  • KI-gestütztes Freistellen
  • Programm speichert Bildänderungen automatisch
  • Stock Photo Bibliothek

Nachteile 

  • kein RAW Support
  • im Gegensatz zu GIMP und Photopea weniger Funktionen

Dein Experte bei Viewnit für:

Bildbearbeitungsprogramm, Fotobearbeitungsprogramm, Video-Editor, Zeichenprogramm, Layout­programm, Animationsprogramm, Bildvergrößerungssoftware

Richard - Redakteur für den Bereich Mediendesign
Richard,
Redakteur im Bereich Intermedia Design

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