Zum Inhalt springen
  • News
  • Veröffentlicht am 26.10.2020

Fast 60 Prozent aller Windows Server sind tickende Zeitbomben!

Eine aktuelle Studie mit erschreckenden Ergebnissen: Knapp 58 Prozent aller aktiv genutzten Server-Betriebssysteme erhalten keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr. Somit ist über die Hälfte der Windows Server faktisch "Security-Schrott".

Windows Server sollte auf Sicherheit geprüft werden

Der Windows Server 2008 steht immer noch hoch im Kurs

Das renommierte Unternehmen Rapid7 (entwickelt seit über 20 Jahren Sicherheitslösungen) hat vor kurzem alle Windows Server, die über das Internet erreichbar sind, gescannt: Auf über der Hälfte der überprüften Geräte läuft immer noch der Windows Server 2008.

Das betagte Server-Betriebssystem wird seit dem 14. Januar 2020 nicht mehr von Microsoft supportet. Somit erhalten die Systeme keine regulären Sicherheitsupdates mehr und lassen sich laut Microsoft und anderen Sicherheitsexperten nicht mehr sicher im Internet betreiben.

Die meisten unsicheren, veralteten Systeme befinden sich in China und in den USA. In Deutschland ist die Situation nicht ganz so brisant. Nichtsdestotrotz fand das Sicherheitsunternehmen Rapid7 mehrere zehntausende Systeme mit dem veralteten Server-Betriebssystem.

Beliebt aber nicht mehr unterstützt

Der nicht mehr unterstützte und somit potenziell gefährdete Windows Server 2008 läuft auf rund 58 Prozent aller Geräte weltweit. Alleine in Deutschland gibt es mehr als 50.000 Server mit dem Betriebssystem Windows Server 2008 R2.

Auf knapp 6 Prozent aller Geräte läuft sogar der noch ältere Windows Server 2003. Nur auf etwa 33 Prozent aller Systeme läuft der aktuellere und noch supportete Windows Server 2012 R2.

Die aktuellen Zahlen von Rapid7 (September 2020).

Statistik der Verteilung von Windows Servern
Quelle: Rapid7 Project Sonar

Tendenz nicht mehr sinkend

Das Security-Unternehmen Rapid7 zeigt auf seiner Webseite zusätzlich einen interessanten Verlauf. Seit Januar 2020 hat die Anzahl der von Microsoft nicht mehr unterstützten Server um fast ein Drittel abgenommen. Dies ist an sich positiv, doch leider stagniert dieser wichtiger Wert mittlerweile.

Was bedeutet das Ende des offiziellen Lebenszyklus?

Der Hersteller Microsoft versorgt seine Betriebssysteme nicht unbegrenzt lange mit Updates und Sicherheitspatches. Die routinemäßig erstellten Aktualisierungen schützen die Betriebssysteme vor neuen Sicherheitslücken und weiteren Problemen. Generell lässt sich ein Windows Server nach Ablauf des offiziellen Lebenszyklus zwar noch betreiben, doch zu 100 Prozent sicher ist das System dann nicht mehr.

Als Offline-Insellösung ohne Internetanbindung mag dies vielleicht noch eine Weile lang gut gehen. Doch mit aktiver Verbindung zum Internet sind die Betreiber und deren Nutzer einem rasant steigenden Risiko ausgesetzt. Umso wichtiger ist in einem solchen Fall eine aktuelle und zuverlässig funktionierende Sicherheitssoftware.

Sicherheitssoftware im Überblick


weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Kinderschutzsoftware - so machen Eltern den Computer kindersicher
  • Ratgeber

Kinder verbringen regelmäßig Zeit am Computer. Leider ist das Internet keinesfalls ein sicherer Ort. Wir zeigen, wie Surfen kindersicher wird »

Beitrag von:Chris, Experte im Bereich IT-Sicherheit
Dashlane Free im Test
  • Test

Dashlane Free generiert sichere Passwörter, verwaltet deine Zugangsdaten und mehr. Was taugt der kostenlose Passwort-Manager? Wir haben es getestet.

Beitrag von:Chris, Experte im Bereich IT-Sicherheit
Diese E-Mail-Anhänge solltest du nicht öffnen
  • Ratgeber

Malware verbreitet sich rasant per E-Mail. Deshalb solltest du vorsichtig sein und eine Sicherheitssoftware verwenden. Bei Viewnit findest du passende Programme.

Beitrag von:Chris, Experte im Bereich IT-Sicherheit